Anfang der 1950er-Jahre
Alles beginnt mit Jazz.
Die Wurzeln der Eierschale liegen in der „Kajüte“, einem Kellerlokal nahe dem Rathaus Schöneberg. Der Posaunist Hans Wolf „Hawe“ Schneider und die Spree City Stompers prägten diese Anfänge. In den 1950er-Jahren wurde der Jazzkeller am Breitenbachplatz unter dem Namen Eierschale zu einem bekannten Treffpunkt der West-Berliner Jazzszene.
Berichte über diese Zeit erinnern auch an Besuche internationaler Jazzgrößen wie Louis Armstrong und Duke Ellington. [1–3]
1977
Ein neues Zuhause in Dahlem.
Die Eierschale zog vom Breitenbachplatz ins Landhaus Dahlem an der Podbielskiallee. Die Musik und das gesellige Miteinander gehörten auch am neuen Standort dazu – mit Konzerten und sonntäglichem Jazzfrühschoppen. [1, 2]
1. Juni 2008
Die Geschichte geht weiter.
Nach einer längeren Schließung und umfangreichen Umbauten öffnete die Eierschale wieder ihre Türen. Zur Wiedereröffnung spielte die New Orleans Sir Gusche Band. Der Hausflyer vom September 2008 zeigt, wie Jazz, Livemusik, Steinofenpizza und Sonntagsbrunch damals zusammenfanden. [1, 2, 4]
Heute
Zusammenkommen bleibt.
Ob beim Brunch, auf der Terrasse, bei einer Feier oder beim Tanzen: Die Eierschale ist ein Ort für Genuss, Begegnungen und gemeinsame Erinnerungen.